Surrealismus
verfasst am: 8th Dezember 2009 von redaktion |
zuletzt bearbeitet am: 24th Oktober 2010 von
redaktion

Der Surrealismus sucht, im Anschluss an die Psychoanalyse S.Freuds, die eigentliche Wirklichkeit des Menschen im Halb-, Vor- und Unbewussten und verwertet Traum- und Rauscherlebnisse und hypnotischen Zustände als Quelle der künstlerischen Eingebung und der Erkenntnis.
Der dichterische Akt soll als psychischer Automatismus, im passiven Niederschreiben beliebiger Zurufe aus vorrationalen Tiefenschichten bestehen, unter Verzicht auf Logik, Syntax und literarischer Formung.
Zentrale Werke des literarischen Surrealismus (L.Aragon, Éluard, A.Breton, P.Soupault) zeigen auch Neuerungen in der Romantechnik auf, z.B. den Protokoll und Dokumentcharakter oder die Collage- und Fragmenttechnik.
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